Ich sitze hier gerade mit meiner Lebensgefährtin und sinniere bei einem leckeren Hopfengetränk über  uns umgebenende Probleme.

Unser momentan größtes Problem ist der noch nicht abgehängte Osterschmuck. Ich schlug vor den Osterschmuck einfach bis nächstes Jahr hängen zu lassen: Auf Ostern kann man sich schließlich verlassen, das kommt zuverlässig jedes Jahr wieder. Außerdem sei es viel wirtschaflicher, da man sich das ständige auf- und abhängen sparen könnte.

Wegen diesem großen wirtschaftlichen Vorteil den wir daduch hätten begann ich die wirtschafltichkeit von Ostern genauer zu hinterfragen.

Ich rechnete also kurz im Kopf nach: Durch Ostern verliert der Staat einen Arbeitstag und damit 0.2% potentielle Steuereinnahmen.  Dieser Wert ist natürlich nur ungefähr, ein paar Bedauernswerte müssen ja Ostern leider auch arbeiten .

Jetzt muss der Staat mit den zusätzlichen Ostereinkäufen und Geschenken mindestens diese 0,2% einnehmen und schon ist er im Plus.

Wir sehen also: Feiertage sind (zumindest in meiner Theorie) einfach toll: Nicht nur dass wir in der Regel frei haben, der arme Vater Staat verdient auch noch nen bisschen was.

Wie kann man jetzt also die Wirtschaft retten?

Ihr werdet es ahnen worauf ich hinaus will: Wir brauchen einen weiteren Feiertag!

Stellt euch nur mal den Politiker vor, der die Eier hätte einfach mal so einen Nationalfeiertag zu erfinden. Ein Tag an dem niemand arbeiten müsste. Die Wähler würden ihn lieben – endlich mal tut jemdand etwas fürs Volk ;)

So jetzt müsste er unseren neuen Feiertag nur noch etwas aufbohren um damit auch noch ein bisschen die Steuereinnahmen zu erhöhen – es soll sich ja auch lohnen.

Also als erstes müsste der Feiertag  so gelegen sein, dass die Leute auch ein bisschen Geld übrig haben. Und er sollte so zwischen Ostern und Weihnachten sein, einfach um die Feiertagdichte in diesem Teil des Jahres etwas zu erhöhen. Ich würde also Juli/August vorschlagen. Das liegt ziemlich genau dazwischen und die Menschen haben ein bisschen Zeit um auf tolle Geschenke zu sparen.

Da sind wir schon beim zweiten Punkt: Die Wirtschaft profitiert nur von diesem Feiertag wenn man extra dafür irgendwelche Geschenke verschenken muss, die man sonst niemals kaufen würde.

Soweit so gut, brauchen wir nur noch einen Grund zum feiern.

Mir fällt kein besserer Grund als “der Montag” ein. Montage sind einfach nur lästig. Das Ende der persönlichen Freizeitgestaltung, das frühe Aufstehen, volle Straßen, Montagskunden, .. ach die Liste könnte man beliebig fortführen. Montage haben es einfach schwer gesellschaftlich akzeptiert zu werden.

Also ist unser neuer Feiertag der Montagsfeiertag “Der Tag zu Ehren aller montagsgeplagter Menschen dieses Landes”.  Also letztendlich ein Tag um das schlechte Image des Montags etwas aufzupolieren.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher wie man den Massen beibringt, dass man sich an dem Tag auch gegenseitig beschenken müsste aber die “Größenordnung” des Geschenks sollte irgendwie zwischen der von Ostern und der von Weihnachten liegen. Ein zweites Weihnachten wär wahrscheinlich zu teuer für die Haushalte und ein Ostern würde vielleicht nicht ganz soviel Gewinne einfahren.

Klassisches Win/Win Szenario

Das schönste an der Sache: es gibt nur Gewinner. Die Menschen bekommen einen Tag auf den sie sich freuen kann, die Wirtschaft profitiert und damit letztlich sogar der Staat. Es ist ja auch nicht so ein Pseudotag wie der Valentinstag – wir hätten ja schließlich auch frei.

Gut, ich gebe zu die Idee ist noch nicht ganz ausgepfeilt,  darüber können sich ja jetzt andere Gedanken machen ;)